1. Anlass und Ziel der Vorlage
Der 1. Nachtragshaushalt 2026 des Amtes Probstei wird zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Grund sind erhebliche Veränderungen im Haushaltsjahr 2026, die eine Anpassung des Haushalts erforderlich machen.
2. Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen
Erhöhung der Amtsumlage
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Bisher; |
8.087.500 € |
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Neu: |
9.342.000 € |
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Differenz: |
+ 1.254.500 € |
Aufteilung der Erhöhung:
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Bereich |
Erhöhung (€) |
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Personalaufwand |
963.100 |
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Sachaufwand |
291.400 |
3. Ursachen der Veränderungen
a) Personalaufwendungen
Hauptgrund: Neuberechnung der Zuführungen zu den Pensions- und Beihilferückstellungen durch die Versorgungsausgleichskasse (VAK).
Details:
Zuführung zu Pensionsrückstellungen:
- Ursprünglich: 94.600 €
- Nachtrag: 890.300 €
- Differenz: +795.700 €
Zuführung zu Beihilferückstellungen:
- Ursprünglich: 15.500 €
- Nachtrag: 145.100 €
- Differenz: +129.600 €
Hinweis: Die Verwaltung hat auf die Berechnung der VAK keinen Einfluss.
b) Sachaufwendungen
Hauptgrund: Rückläufige Aufnahme und Integration Geflüchteter.
Geringere Benutzungsgebühren für Wohnraum und Gemeinschaftsunterkünfte.
Reduzierte Landeszuweisungen für Integration:
- Ursprünglich: 300.000 €
- Nachtrag: 147.000 €
- Differenz: -153.000 €
Hinweis: Auch diese Faktoren sind von der Verwaltung kaum beeinflussbar.
4. Finanzielle Auswirkungen
Die detaillierten Veränderungen ab einem Betrag von 5.000 € sind im Vorbericht zum Nachtragshaushaltsplan (ab Seite 11 des Nachtragshaushalts) ausführlich erläutert.
Anlagenverzeichnis:
1. Nachtragshaushaltssatzung 2026 (inkl. Nachtragshaushaltsplan und Teilpläne)
5. Beschlussempfehlung:
Hauptausschuss:
Der Hauptausschuss empfiehlt dem Amtsausschuss die 1.
Nachtragshaushaltsatzung mit dem 1. Nachtragshaushaltsplan sowie deren
Teilpläne für das Haushaltsjahr 2026 gemäß Entwurf zu beschließen.
Amtsausschuss:
Der Amtsausschuss beschließt die 1.
Nachtragshaushaltsatzung mit dem 1. Nachtragshaushaltsplan sowie deren
Teilpläne für das Haushaltsjahr 2026 gemäß Entwurf.
