TOP Ö 6: Vorstellung Trassenverlauf Breitbandversorgung der Gemeinde Lutterbek

Herr Mönkemeier führt in das Thema ein und gibt zunächst den weiteren Zeitplan bekannt. Voraussichtlich wird im August 2020 die öffentliche Ausschreibung der Tiefbauarbeiten mit einer Auslegungsfrist von 4 Wochen auf den Weg gebracht. Im Anschluss erfolgen die Auswertung der Angebote und die Auftragsvergabe. Der erste Spatenstich ist geplant für die Monate Oktober / November in diesem Jahr. Der Baubeginn wird im Bereich des Ausstieges vom Backbone Netz beginnen an der Gemeindegrenze von Laboe, dem Ausgangspunkt für den Ausbau des gesamten Verbandsgebietes. Aufgrund der mit den bewilligten Fördermitteln einhergehenden Auflagen muss das gesamte Vorhaben bis Mai 2022 durchgeführt sein.

Sodann übergibt er das Wort an den Breitbandkoordinator des Amtes Probstei, Herrn Fassmann.

 

Herr Fassmann stellt sich kurz vor und beschreibt zu Beginn seiner Ausführungen die unterschiedlichen Bauweisen, die bei der Glasfaserverlegung angewendet werden können. Bei der offenen Bauweise wird der Boden mit einer etwa 30 cm breiten Rinne geöffnet, bei der geschlossenen Bauweise kommt eine sog. Erdrakete zum Einsatz. Für weitere Strecken über ländliche Ebenen, z.B. zur Anbindung von Ortschaften untereinander, wird aus Kostengründen das Einpflügen des Kabels bevorzugt. Hierbei ist jedoch auf evtl. vorhandene Drainagen zu achten.

 

Nun stellt Herr Fassmann die vom Planungsbüro vorgesehenen Trassenverläufe anhand von Straßenplänen vor, die über einen Beamer allen Anwesenden gezeigt werden. Ziel sei es heute, alle evtl. vor Ort vorhandenen Widrigkeiten bei der Glasfaserverlegung, wie natürliche Hindernisse oder unklare Eigentumsverhältnisse von Grundstücksflächen zu erfassen und an das Planungsbüro weiterzugeben. Auch Änderungswünsche aus der anwesenden Bürgerschaft werden aufgenommen.

 

Herr Fassmann geht auf den geplanten Verlauf an jeder öffentlichen Gemeindestraße und Gehweg ein und nimmt alle Hinweise sowie Änderungswünsche auf. Zudem können die Eigentümer einiger von den Baumaßnahmen betroffenen Privatgrundstücke benannt werden.

 

Abschließend bedankt sich der Bürgermeister für die ausführliche Vorstellung.