TOP Ö 6: Feuerwehrangelegenheiten; Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren Wendtorf und Stein in der Marina

Herr Bürgermeister Heller führt kurz ein und übergibt dem Wehrführer der Gemeinde Stein Herrn Frank Schütt das Wort. Dieser berichtet, dass die Freiwillige Feuerwehr Wendtorf an dem in Rede stehenden Tag zu Übung war. Der Einsatz wurde daher gefahren von der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Stein. Die Alarmierung ging am 20.05.2017 um 10:31 Uhr ein. Die Feuerwehr Laboe wurde parallel alarmiert und rückte mit Drehleiter an. Der Anleiterplatz für die Drehleiter wurde auf zufällig freien Parkplätzen gewählt. Dies sei notwendig gewesen um an den zweiten Rettungsweg heran zu kommen. Die Rauchentwicklung war deutlich sichtbar. Die Freiwillige Feuerwehr Schönberg wurde nachalarmiert um eine Brandbekämpfung von der Seeseite zu gewährleisten. Herr Schütt betont die gute Zusammenarbeit der Wehren. Aufgrund des Brandfortschrittes musste ebenfalls noch die Freiwillige Feuerwehr Probstei nachalarmiert werden. Der Einsatz dauerte bis 13:40 Uhr. Insgesamt waren 84 Kameraden der Feuerwehr und 17 weitere Rettungshelfer (Notarzt, etc.) im Einsatz. Herr Schütt betont, dass es reines Glück sei, dass die Parkplätze frei gewesen sind. Wenn diese zu geparkt gewesen wären hätte es erhebliche Probleme gegeben.

 

Er regte folgende Prüfungen an:

-       Überprüfung der Straßennamenschilder

-       Einrichtung eines Schlüsseltresores bei DAN-Center

-       Überprüfung der Zufahrt Promenadenweg

-       Überprüfung des 2. Rettungsweges, da die Fensterbrüstungen von innen zu hoch seien

-       Überprüfung der Aufstellfläche für die Drehleiter. Die Leiter habe nur 15 cm über die Brüstung ragen können. Es sei Vorschrift, dass diese Höhe 60 cm betrage. Außerdem sei der Untergrund nicht genügend.

 

Im Zuge der sich anschließenden Diskussion weist Herr Amtswehrführer Bandowski auch auf den 2. Rettungsweg für die Einsatzkräfte selbst hin. Damit wies er noch einmal auf die Bedeutung der Drehleiter hin. Es ergab sich außerdem, dass für die seeseitig vorhandenen Hydranten keine erkennbaren Schilder vorhanden seien. Zum Teil seien sie wohl überbaut oder zugeparkt. Hier müsse gegebenenfalls mit baulichen Maßnahmen nachgerüstet werden. Außerdem wird noch auf den Wendehammer im Strandblick hingewiesen. Hier verhinderten Felsen eine Zufahrt bzw. Durchfahrt. Gegebenenfalls seien diese gegen Klapppoller auszutauschen.