TOP Ö 10: Vorstellung der kulturellen Aktivitäten

Herr Frank Deisemann stellt in seiner Funktion als Leiter der Kulturabteilung das diesjährige Exemplar der Reihe „Schönberg kulturell“ vor. Er führt aus, dass ein breitgefächertes Programm mit Puppentheater, Lesungen, Festen, Theater, Gesprächsrunden, Ausstellungen usw. integriert wurden.

Außerdem gibt er einen Rückblick auf vergangene Veranstaltungen wie das A-capella-Festival, das „Piraatenfess“ und anschließend kündigt er noch geplante Veranstaltungen an.

Besonders wird dabei das A-capella-Festival berücksichtigt. Besonders am Eröffnungstag hatte man mit schlechtem Wetter zu kämpfen, dadurch empfehlen einige Mitglieder solche Veranstaltungen eher indoor zu veranstalten. Bei einer möglichen Wiederholung, auch mit neuem Thema, soll besonders auf den Zeitpunkt und den Veranstaltungsort geachtet werden.

 

Das Standangebot zum „Piraatenfess“ wurde kritisch durch den Beirat bewertet. Der Bürgermeister informiert die Mitglieder, dass die Stände komplett, im Zuge einer Ausschreibung zur Refinanzierung des Festes, vergeben wurden. In Zukunft soll die Umsetzung der inhaltlichen Vorgaben der  Gemeinde schärfer überwacht und durchgesetzt werden.

Herr Kubatzki erfragt, ob anfallende Daten von durchgeführten Veranstaltungen gesammelt und ausgewertet werden, um zukünftige Veranstaltungen  zu verbessern. Der Bürgermeister führt aus, dass es im Nachgang von Veranstaltungen immer  Erfahrungsauswertungen zwecks Optimierung von zukünftigen Veranstaltungen gibt, diese aber in der Regel nicht dokumentiert sind. Herr Franke spricht die Notwendigkeit von Konzepten und Sponsoring bei der Durchführung von Veranstaltungen an. Er gibt zu bedenken, dass sich das kulturelle Angebot nicht nur an Urlaubsgäste, sondern auch an die Bürger Schönbergs und der Umlandgemeinden richten muss.

Frau Marlen Haase fragt nach den üblichen Vorlaufzeiten bei Veranstaltungen. Herr Deisemann antwortet, dass die Vorlaufzeit variiert und das schon Planungen für 2016 und 2017 vorliegen, da die Tourneeplanungen der auftretenden Künstler häufig weit im voraus liegen. Frau Haase wünscht eine Übersicht über Veranstaltungen, die schon terminiert sind für 2016 und 2017.

 

Herr Günter Rohmann erkundigt sich, ob es Datenmaterial über Veranstaltungen in anderen Ostseebädern gibt. Herr Deisemann informiert, dass es an der Ostseeküste bisher leider keine Kooperation auf dem Veranstaltungssektor gibt. Möglicherweise demnächst mit Kiel Stadtmarketing.

 

Frau Astrid Schmidt regt an, kommende Veranstaltungen mit mehr Lokalkolorit zu versehen, besonders bei Veranstaltungen, die Urlaubsgäste ansprechen sollen.

 

Herr Deisemann bittet Herrn Franke als Mitorganisator, über die „Baltic Beach Days“ zu informieren. Herr Franke führt an, dass es sich dabei um die Tournee des deutschen Windsurf-Cups handelt, der zu Gast in Schönberg ist.

 

Der Bürgermeister berichtet über die Umstände der Vorbereitungen zum Erntedanktag und meldet kaum Interesse seitens der angesprochenen Direktvermarkter. Herr Rohmann bietet seine Hilfe bei der Suche nach Anbietern an.

 

Herr Deisemann benachrichtigt den Beirat über die Kooperation mit dem Palmengarten bezüglich der Sommerbühne und den damit verbundenen Umzug.

 

Frau Schmidt möchte wissen, was mit der bisherigen Sommerbühne am Tourist-Service in Kalifornien geschehen soll. Der Bürgermeister würde die Bühne gerne Nachwuchskünstlern für Live-Musik, Lesungen usw. als „Junge Bühne Schönberg“ zur Verfügung stellen, er möchte die Ideen aber noch in der Planung konkretisieren. In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass die Sommerbühne nicht ausreicht, um die anfallenden Gagen der Künstler übers Catering zu refinanzieren.

 

Der Vorsitzende erkundigt sich nach dem Weihnachtsmarkt. Der Bürgermeister berichtet, dass durch Sanierungsarbeiten in der Fußgängerzone über einen Standortwechsel, beispielsweise zum Marktplatz, nachgedacht werden muss. Der Wechsel wird vom Beirat sehr wohlwollend aufgenommen. Der Bürgermeister macht auch darauf aufmerksam, dass der Termin jetzt mit dem Weihnachtsmarkt in Probsteierhagen kollidiert, da dort jetzt an zwei Adventswochenenden gefeiert wird.