TOP Ö 6: B-Plan-Gebiet Wulfsdorfer Weg, Straßenbelag und Beleuchtung

Die Vorsitzende des Bau- und Umweltausschusses, Frau Erdem-Wulff, hat per Brief an den Umweltbeiratsvorsitzenden darum gebeten, eine Empfehlung für den Straßenbelag und die Beleuchtung im neuen Baugebiet am Wulfsdorfer Weg auszusprechen. Es sollten dabei nach Vorstellung des Bürgermeisters möglichst dieselben Lampen wie im Baugebiet Trensahl mit einem Induktionsleuchtmittel eingesetzt werden. Im Baugebiet Trensahl sind Natriumdampflampen verwendet worden, da sie sehr insektenfreundlich sind. Herr Fister plädiert dafür, auch im neuen Baugebiet dieses Leuchtmittel einzusetzen. Der Vorteil der Induktionsleuchten ist, dass sie sehr sparsam im Energieverbrauch sind (eine Lampe benötigt nur 22 Watt). Herr Wolf-Schwerin hat angeboten, sich bis zur nächsten Bau- und Umweltausschusssitzung am 28.04.15 zu informieren, ob es auch insektenfreundliche Induktionsleuchtmittel gibt.

Für den Straßenbelag im neuen Baugebiet bietet sich entweder eine (versickerungsfähige) Pflasterung oder eine Asphaltierung an. Gesichtspunkte bei der Auswahl des Straßenbelages sollten der Lärmschutz, die Tragfähigkeit und die Reparaturfreundlichkeit des Belages sein. Bei der Diskussion ist festgestellt worden, dass Kopfsteinpflaster aufgrund der negativen Erfahrungen in punkto Lärmbelästigung und Erschütterung in der Bahnhofstraße nicht in Frage kommt. Eine Asphaltdecke ist glatt und leise und für die Kinder gut bespielbar, aber nicht unbedingt reparaturfreundlich und stellt eine 100%ige Versiegelung dar. „Pflüsterasphalt“, wie er z.B. schon auf Autobahnen eingesetzt wird, ist zwar deutlich lärmreduziert, allerdings wäre er in einem Wohngebiet aufgrund der viel geringeren Fahrgeschwindigkeit nicht erforderlich. Es gibt Pflaster, das offenporig und damit versickerungsfähig ist, allerdings müsste die Straße dann regelmäßig gereinigt werden, damit die Poren sich nicht im Laufe der Zeit zusetzen. Da die Bauarbeiten im neuen Baugebiet beginnen und der Straßenunterbau bereits jetzt erstellt wird und auf die künftige Straßendecke abgestellt sein muss, ist eine kurzfristige Entscheidung zum Straßenbelag erforderlich. Aufgrund der vielen Gesichtspunkte konnte der Umweltbeirat keine Empfehlung abgeben. Herr Christensen bittet darum, dass weitere Vorschläge bis zum 28.04.15 bei ihm abgegeben werden, damit im Bau- und Umweltausschuss abschließend darüber beraten werden kann.