TOP Ö 7: Verschiedenes

Die Eichen am Trensahl sind teilweise nach einer Besichtigung mit Herrn Fister von Frau Arp beschnitten worden, damit sie eine gute Krone ausbilden. Im Herbst sollen weitere nachgeschnitten werden. Die gepflanzten Feldahorne und Vogelkirschen sind zwischenzeitlich schon sehr groß geworden, sie verschatten teilweise schon Grundstücke. Im Sommer soll geschaut werden, inwieweit eine Beschneidung der Bäume vorgenommen werden sollte.

Herr Hamet Nasrula von der in Kiel ansässigen muslimischen Sekte Ahmadiyya-Muslim-Jamaat hatte beim Bürgermeister angefragt, ob sie in der Gemeinde Probsteierhagen einen Baum Pflanzen dürfen. Der Beirat kommt zu dem Schluss, dass im Falle einer Pflanzung der Standort und die Baumart vorzugeben sind und die Baumpflanzung am besten in den Herbstmonaten Oktober oder November stattfinden sollte. Bis Ende des Monats hätte Herr Pfeiffer gerne eine endgültige Rückmeldung, ob diese Pflanzung angenommen werden soll oder nicht.

Die Gemeinde Probsteierhagen plant den Verkauf von zwei gemeindeeigenen Flächen. Es handelt sich hierbei um eine Fläche rechter Hand der Zufahrt zum Tatterlager (2,1 ha) und um eine Fläche im ehemaligen Wasserschutzgebiet (von Schrevendorf am Waldrand zum Moor hinunter, 2,2 ha). In der Gemeindevertretung war der Verkauf dieser beiden Flächen mehrheitlich beschlossen worden. Die erste Fläche soll an die Stiftung Naturschutz verkauft werden. Die zweite Fläche ist dem ehemaligen Pächter der Fläche und der Stiftung Naturschutz zum Kauf angeboten worden; außerdem ist sie im Internet für 5 €/m² zum Verkauf eingestellt worden. Interessenten haben sich nicht gefunden. Bisher ist noch keine Entscheidung getroffen worden, was mit der Fläche nun geschieht. Herr Fister gibt zu bedenken, dass der Wert einer Grünlandfläche nicht nur nach dem Verkaufswert zu bewerten ist, sondern auch nach dem ökologischen und ideellen Wert. Es sollte daher eine extensive landwirtschaftliche Nutzung dort stattfinden. Insofern wäre der Verkauf an die Stiftung Naturschutz sinnvoll. Der Berat ist daher der Meinung, dass diese Fläche entweder im Gemeindeeigentum bleiben soll und als Fläche für das Ökokonto vorgehalten oder an die Stiftung Naturschutz verkauft werden sollte.

Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Plön bittet darum, versiegelte Flächen im Außenbereich, die entsiegelt werden können, zu benennen. Dieser Punkt wird auch Thema des Bau- und Umweltausschusses am 28.04.15 sein.

Herr Tallarek berichtet, dass der beschädigte Adlerhorst an der Au wieder aufgebaut wird. Anscheinend brüten die Adler dort wieder. Außerdem hat er beobachtet, dass ein Mink den Fischpass an dem Wehr am Auslass des Passader Sees zur Wanderung nutzt.